Tagebuch eines Selbstmörders
Buchinformationen:
Autor: Pascal Baumann
Titel: Tagebuch eines Selbstmörders
Verlag: Wiku - Verlag
ISBN: 3-86553-107-5
Einband: Paperback
Seiten / Umfang: IV, 158 Seiten

___________________________________________________________________________________________________
- Selbstmord -
Das Letzte, was man einem Selbstmörder vorwerfen sollte, ist seine Tat.
Was muss nicht alles geschehen, bevor man die Angst vor dem Tode verliert?
Es wäre eine Heuchelei, zu behaupten, man weiss, warum Jemand es tat...
Niemand weiss das!
Hier geht es Vielen gleich...
Jeder hat seine Gründe...
Gute Gründe...
Es gibt aber auch Gründe weiterzumachen...
Aber selbst ich sehe sie nicht immer...
Jeder stirbt für sich allein, mit seinen eigenen Motiven und Gründen... Falls ich so sterben würde, wären wohl auch Einige sauer... Wenige würden es begreifen und noch Weniger verstehen... Versteht man es doch selbst nicht irgendwie.
Man kann zeigen, dass man für Andere da ist... zeigen, dass man auch Lachen kann... Aber Selbstmord verhindern? Das kann nur derjenige Selbst!
Doch will ich das? Oder wollte dies mein Kollege?
Was soll’s! Man dreht sich im Kreis... Wie ein Hund der seinen eigenen Schwanz hinterher jagt, bis es einem schwindlig wird und man sein ganzes Leben auskotzt.
Denkt an die Hinterblieben.
Denkt an den Toten.
Denkt an das Leid, welches sie mit sich trugen und tragen werden...
Zu entscheiden ob Jemand gehen durfte oder nicht... Dieses Recht obliegt nur dem Selbstmörder selbst.
Und Niemand sollte über seine Tat richten!
Weder Freund, Familie und Religion.
- Pascal -
___________________________________________________________________________________________________
Tagebuch eines Selbstmörders
Inhalt:
Kapitel 1 - Tagebuch eines Selbstmörders
Abschiedsbrief - 1. Suizidversuch
Rückblick 7 Monate Ablauf / Verlauf danach
Der Rückschlag und die Auslöschung meiner Selbst
Neue Hoffnung? Weshalb Schmerz?
Der Träumer ohne Traum
Gewidmet Tanja W***
Letzter Eintrag: Das Drama eines Idioten
Nachwort zum Tagebuch
Notizen aus dem Tagebuch
Kapitel 2 - Kurzgeschichten
Der träumende Amokläufer
Schizophrenie
Fred die Rasierklinge
Der Kobold
Von MDMA und Hund
Kapitel 3 - Quälende Gedanken
Überlebter Suizid
Ein sterbender Stern
Stumme Schreie
Zu sensibel für das Leben?
Menschenhass
Stillstehende Zeit
Sterbe deine Träume
Die Flut und Ebbe der Freundschaft
Ich kann nicht mehr!
Nachwort zu den Gedanken
Kapitel 4 - Gedichte
Seelenlos
Letzte Stunde der Einsamkeit
Verlorene Träume
Der Tod ist selten fair...
Schattenzeit
Gnade vor Recht
Erdenhölle
Endlos
Ein schmaler Grat
Heute Abend bin ich tot
Gesichter
Chaos der Seele
Kapitel 5 - Nachwort und Zusätze
___________________________________________________________________________________________________
Verlagskommentar:
Das "Tagebuch eines Selbstmörders" ist die authentische Darstellung der Gefühle und Gedanken zwischen zwei Selbstmordversuchen.
Dieses Werkt stellt somit einen hervorragenden Einblick in die Gefühlswelt und die psychischen Lebensräume eines ehemals Suizidgefährdeten
Das Buch ist daher für zwei Zielgruppen von grossem Interesse.
Einerseits ist es für Personen , die aus beruflichen Gründen mit Suizidkandidaten in Berührung kommen, ein wichtiger Beitrag.
Das Buch ist für Lehrer, Polizisten, Psychologen, Ärzte, Psychiate, krichliche Würdenträger und Eltern gleichermassen geeignet und bietet die Möglichkeit, Ansätze für präventive Gespräche mit potentiellen Selbstmördern zu entwickeln.
Darüber hinaus kann es andererseits jungen Menschen, die sich selber in einer verzweifelten Situation befinden, neue Kraft geben, da sie spüren, dass ihre Gedanken von anderen geteilt werden.
Der Autor engagiert sich in verschiednenen Selbstmordforen.
WIKU-VERLAG
_____________________________________________________________________________________________________________